Durch Falschgeld Geld verlieren
Die Gefahr heute Falschgeld zu bekommen besteht fast überall. Selbst an Geldautomaten soll es schon vorgekommen sein. Ein sehr hohes Risiko ist auf einen Automarkt und Trödelmarkt. Wer sich Falschgeld andrehen lässt,bekommt die Blüten ersatzlos eingezogen. Die Gefahr von gefälschte 50 Euro-Banknoten ist am größten. Aber auch die Hunderter nehmen zu. Beim Sicherheitsmerkmal sollten Sie vor allem darauf achten: In der linken oberen Ecke ist die Zahl unvollständig. Halten Sie den Schein gegen das Licht, ergänzt sich die Zahl. Auf jeder Eurobanknote ist auf der Vorderseite das Kürzel der Europäischen Zentralbank in mehreren Sprachen. Die Jahreszahl, Kürzel, die abgebildeten Fenster und Tore heben sich deutlich von der Oberfläche ab. Außerhalb des farbigen Bereiches der Banknote sehen Sie ein Wasserzeichen und in der Mitte einen Sicherheitsstreifen. Auf dem Sicherheitsstreifen steht mehrmals das Wort Euro. Den Schein müssen Sie dabei auch gegen das Licht halten.
Bezahlen mit Geldkarte
Diebe haben es immer wieder auf Bankkarten abgesehen. Haben sie erst einmal die Pin ausspioniert, können die Gauner in Geschäften bezahlen, die am elektronischen Lastschriftverfahren angeschlossen sind und auch am Geldautomaten abheben. Die Karte sperren ist nicht ausreichend. Auch beim Sicherheitssystem Kuno sollte der Kartenverlust sofort bei der Polizei gemeldet werden. Die Kartensperre erhalten dann die meisten Geschäfte. Gauner lesen den Magnetstreifen über einen manipulierten Türöffner und über eine versteckte Kamera am Geldautomaten bekommen sie den Pin-Code. Mit den Daten kann ohne Probleme ein Duplikat angefertigt werden. Jetzt soll es Bankkarten mit einer neuen Schutzmöglichkeit geben. Die neuesten Karten haben einen EMV-Chip. ( Visa, Europay, Master Card ) Eine Kopie ist hier nicht möglich. Die Frage ist nur wie lange? Sie sollten aber auch bedenken, im Ausland sind viele Zahlungssysteme noch nicht für diesen Chip ausgelegt. Deshalb gilt es auch hier, aufzupassen.
Teure Kredite aus dem Pfandhaus
Viele kennen das Problem, wenn sie kurzfristig „flüssig“ sein müssen und in der Wirtschaftskrise oft schon ein kleiner Kredit von den Banken abgelehnt wird. Für eine kurzfristige Finanzierung wählen viele den Weg in das Pfandhaus. Hier können Sie kurzfristig Antikes, Schmuck oder sonstige Wertsachen zu Geld machen. Antike Teppiche, Porzellan, Briefmarkensammlung, Münzsammlung, Markenuhren und gut verarbeiteter Schmuck sind sehr gefragt. Für Autos, Boote oder sogar Oldtimer gibt es spezielle Pfandhäuser. Sie müssen Kfz-Brief und Autoschlüssel hinterlegen. Die Fahrzeuge sind beim Pfandhaus versichert. Die Kredite sind aber meist sehr teuer. Wählen Sie ein Pfandhaus, das Mitglied im Zentralverband des Deutschen Pfandkreditgewerbes ist. Der Pfandleiher bestimmt den Wert des Pfandgegenstandes und Sie bekommen einen Pfandkredit. Für das so genannte Pfanddarlehen bekommt der Kunde einen Pfandschein mit einer in der Regel drei Monaten Laufzeit. Diese Zeit kann auch verlängert werden. Vor einer Entscheidung ist es auch sinnvoll ein zweites Angebot von einen anderen Pfandhaus einzuholen. Pfandgegenstände werden oft sehr unterschiedlich eingeschätzt. Frühestens ein Monat nach Fälligkeit kann der Pfandgegenstand versteigert werden. Zehn Monate nach der Fälligkeit besteht sogar die Pflicht der Versteigerung. Diese Auktionen sind attraktiv für Schnäppchenjäger. Von einen Online-Pfandhaus wird abgeraten. Bei einen Vertragsabschluss werden etwa ½ bis 2/3 des geschätzten Wertes ausgezahlt.
Es ist sinnvoll Dokumente über den Pfandgegenstand vorzulegen. Bei der Abrechnung darf der Pfandleiher einen angefangenen Monat voll berechnen.
Gesetzlich vorgeschrieben sind die Zinsen bei 1 Prozent für einen Monat des Pfandkredites. Weiterhin kommt noch für die Lagerung und Versicherung eine vorgeschriebene Gebühr. Zwei bis drei Prozent der Darlehenssumme werden in der Regel verlangt.
Geldautomaten raffiniert manipuliert
Skimming (abschöpfen) heißt das neue Zauberwort. Ein Abdecken bei der Pin-Eingabe nützt hier nichts mehr. Mit sehr dünnen aufgelegten baugleichen Tastaturen wird die Pin abgefangen und mit unscheinbaren Vorsatzgeräten werden die anderen Kartendaten der EC-Karte beim Einschieben der Karte ausspioniert. Die versteckte Minikamera zum Filmen der Pin-Eingabe wird schon kaum noch angewendet. Empfehlenswert ist es bekannte Geldautomaten zu benutzen und gut auf Veränderungen acht zu geben. Zum öffnen der Bankfiliale sollten Sie möglichst eine andere Karte verwenden, die Sie nicht für den Geldautomaten benutzen. Das Ausspähen der Kartendaten ist sprunghaft angestiegen. Fallen Sie nicht auf den sprechenden Geldautomaten herein, der angeblich Ihre Karte eingezogen hat. Wenn Sie sich an den Schalter wenden ist Ihre Karte schon aus dem Automaten verschwunden. Bekannt ist auch der heruntergeworfene Geldschein den Sie angeblich verloren haben sollen. Sie sind nur einige Sekunden abgelenkt und eine zweite Person entwendet die Karte aus dem Automaten.





























