Viele kennen das Problem, wenn sie kurzfristig „flüssig“ sein müssen und in der Wirtschaftskrise oft schon ein kleiner Kredit von den Banken abgelehnt wird. Für eine kurzfristige Finanzierung wählen viele den Weg in das Pfandhaus. Hier können Sie kurzfristig Antikes, Schmuck oder sonstige Wertsachen zu Geld machen. Antike Teppiche, Porzellan, Briefmarkensammlung, Münzsammlung, Markenuhren und gut verarbeiteter Schmuck sind sehr gefragt. Für Autos, Boote oder sogar Oldtimer gibt es spezielle Pfandhäuser. Sie müssen Kfz-Brief und Autoschlüssel hinterlegen. Die Fahrzeuge sind beim Pfandhaus versichert. Die Kredite sind aber meist sehr teuer. Wählen Sie ein Pfandhaus, das Mitglied im Zentralverband des Deutschen Pfandkreditgewerbes ist. Der Pfandleiher bestimmt den Wert des Pfandgegenstandes und Sie bekommen einen Pfandkredit. Für das so genannte Pfanddarlehen bekommt der Kunde einen Pfandschein mit einer in der Regel drei Monaten Laufzeit. Diese Zeit kann auch verlängert werden. Vor einer Entscheidung ist es auch sinnvoll ein zweites Angebot von einen anderen Pfandhaus einzuholen. Pfandgegenstände werden oft sehr unterschiedlich eingeschätzt. Frühestens ein Monat nach Fälligkeit kann der Pfandgegenstand versteigert werden. Zehn Monate nach der Fälligkeit besteht sogar die Pflicht der Versteigerung. Diese Auktionen sind attraktiv für Schnäppchenjäger. Von einen Online-Pfandhaus wird abgeraten. Bei einen Vertragsabschluss werden etwa ½ bis 2/3 des geschätzten Wertes ausgezahlt.
Es ist sinnvoll Dokumente über den Pfandgegenstand vorzulegen. Bei der Abrechnung darf der Pfandleiher einen angefangenen Monat voll berechnen.
Gesetzlich vorgeschrieben sind die Zinsen bei 1 Prozent für einen Monat des Pfandkredites. Weiterhin kommt noch für die Lagerung und Versicherung eine vorgeschriebene Gebühr. Zwei bis drei Prozent der Darlehenssumme werden in der Regel verlangt.






















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