Fristen im Alltag

Wer hasst nicht die deutsche Bürokratie ? Aber ohne Fristen von der Geburt bis zum Tod, ist das Leben nicht denkbar. Die Geburtsurkunde, Familien Buch, Taufschein, Heiratsurkunde, Scheidungsurkunde, Sterbeurkunde, Ärztliche Gutachten, Befunde, Röntgenbilder, MRT-Bilder, CT-Bilder, Krankenversicherungsunterlagen, Kaufvertrag für Haus oder Wohnung,

 

Ausbildungsnachweis, Darlehensvertrag, Arbeitsvertrag, Gehaltsabrechnungen für die Rente, Prozessakten, Vollstreckungsbescheid, Vollmacht, Testament, Patientenverfügungen, Personalausweis, Führerschein, Reisepass, Berufsabschlüsse, Zeugnisse und … , das reicht wohl fürs erste, sollten ein Leben lang aufbewahrt werden.

Für Bankunterlagen gilt immer noch eine Aufbewahrungsfrist von 30 Jahre. Mindestens für die Laufzeit eines Sparvertrages oder Darlehens. Etwas weniger ist es schon beim Finanzamt. Lohnabrechnung, Gehaltsabrechnung, Kaufverträge und Grundstückvermietung gelten 10 Jahre.

Bei der Vermietung unter 10 Jahre wird die Spekulationsfrist nicht eingehalten und das Finanzamt kann Gewinne entsprechend versteuern. Bei Handwerkerrechnungen sind fünf Jahre bei baulichen Veränderungen für Aufbewahrung zur Gewährleistung beziehungsweise Garantieansprüche vorgesehen.

Drei Jahre Aufbewahrung sind wichtig bei Beendigung eines Mietverhältnisses. Bis zum Ablauf der Verjährungsfrist, drei Jahre, gelten auch für Rechnungen, Kassenzettel und Kaufverträge. Weiterhin drei Jahre Aufbewahrung gelten für Kontoauszüge.

Bei Selbstständigen sogar zehn Jahre. Das gleiche gilt für Belege für das Finanzamt. Bei unberechtigten Gebühren beziehungsweise Zinsen bei Krediten von Banken gilt eine 30 jährige Gewährleistung. Es lohnt sich immer das Geld zurück zu holen. Arztrechnungen, Anwaltsrechnungen das Entstehungsjahr plus drei Jahre

Aber Vorsicht, eine Falschbehandlung beim Arzt verjährt erst nach 30 Jahren. Nie Unterlagen voreilig wegwerfen. Vertragsunterlagen von Versicherungen bis Vertragsende plus drei Jahre. Kaufbelege und Rechnungen das Kaufjahr plus die beiden folgenden Jahre aufheben beziehungsweise bis zum Ende der Garantie oder Gewährleistung.

Um Versicherungsansprüche bei einen eventuellen Einbruch geltend zu machen, ist es sogar ratsam Rechnungen von wertvollen Gegenständen für die gesamte Existenzzeit aufzubewahren. 

 

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