Aufgrund der momentanen Krisen in der Finanzwelt stellt man sich Frage, sind Fonds, vor allem Immobilienfonds noch sicher. Denn die Aktienfonds fallen, deshalb versuchen die Investoren alles schnell zu Geld zu machen auch die Depots. So kommen die offenen Immobilienfonds auf den Markt und die Banker versuchen diese Fonds den Sparer zu verkaufen und zwar als sichere Aktien. Doch darin birgt sich ein Risiko, denn sie verwandeln flüssiges Kapital in festes sprich Betongeld um, in Immobilien. Aber Immobilien kann man nicht so schnell zurück tauschen, damit man die im Gesetz vorgeschriebene 5%ige Mindestliquiditätsquote erhält. Kommt es zu Notverkäufe der Immobilien verliert man auch hier. Zur Zeit nehmen immer mehr Fondsgesellschaften keine Anteile an ihren Immobilienfonds zurück und die sind blockiert. Die Deutschen haben in der Zeit bis Ende Juni rund 87 Milliarden Euro in offene Immobilienfonds investiert. Davon sind ca 10% für drei Monate blockiert. Die Fonds dürfen während der Blockierung ihre Immobilien nur zu einem Bruchteil veräußern auch mit Verlust. Die Schließungszeit ist gesetzlich festgelegt auf zwei Jahre. Erreicht er in dieser Zeit nicht eine ausreichende Liquidität muß der Fond aufgelöst werden. Der Anleger erhält dann nur den Wert des verbliebenen Wertes zurück. Obwohl viele Banken die Fonds als absolut krisensicher offeriert haben, und als Schutz vor der Abgeltungssteuer angepriesen haben, sind auch Immobilienfonds als nicht sicher anzusehen. Quelle Sächsische Zeitung